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Bessere W.A.S.H.- Bedingungen in Simbabwe

Wasserprojekt gefördert durch die Stadt Wien

Die Wasser- und Abwassersituation in Simbabwe stellt eine Herausforderung dar, insbesondere in ländlichen Gebieten. Gemäß dem aktuellen SDG-Report der Vereinten Nationen hat Simbabwe noch große Anstrengungen vor sich, um das SDG 6 – „Sauberes Wasser und Sanitärversorgung“ zu erreichen. In ländlichen Regionen haben nur 67% Zugang zu sauberem Trinkwasser, 31% zu Toiletten, und 44% praktizieren unsichere Reinigung von Fäkalien.
Das Projekt „Bessere W.A.S.H.-Bedingungen auf dem Lande“ von HUMANA Österreich und DAPP Simbabwe, unterstützt von der Stadt Wien, wurde im Dezember 2022 gestartet. Ziel ist die Verbesserung der Wasserversorgung und sanitären Bedingungen in den Bezirken Bindura und Shamva.

ERFOLGE UND AKTIVITÄTEN:

• 9.000 Menschen profitieren von verbesserten Wasserversorgungsbedingungen
• Beteiligung von 370 Schüler*innen und 20 Mitarbeiter*innen der Berufsschulen sowie 750 Haushalten.
• Schulungen zu Gesundheits- und Hygienethemen für 51 Personen
• Bau von 388 „Tippy Taps“ für verbesserte Hygiene
• Schulung von 20 Wasserexpert*innen für Outreach-Programme.
• Reparatur von 10 Bohrlöchern durch Schulungen in Pumpenmechanik
• Bau von 11 Latrinen in den Gemeinden

LEARNINGS:

• Effiziente Zusammenarbeit aller Interessensgruppen ist entscheidend
• Beteiligung verschiedener Behörden und Dorfvorsteher fördert den Erfolg
• Kooperation mit anderen NGOs vermeidet Redundanzen und schafft Synergieeffekte
• Stärkung der Position von Frauen und Mädchen in lokalen Komitees
• Einhaltung von Standardverfahren, einschließlich Wasseranalysen
• Projekt wird voraussichtlich erfolgreich und termingerecht abgeschlossen

Die erfolgreichen Maßnahmen reflektieren die effektive Zusammenarbeit und das Engagement der Gemeinden. Diese positiven Entwicklungen zeigen nicht nur kurzfristige, sondern auch langfristige Verbesserungen in der Wasser- und Sanitärversorgungen.
Im kommenden Fortschrittsbericht zum Jahr 2023 finden sich zusätzliche Informationen dazu.

/Aus dem Jahresbericht des Projekts an HUMANA Österreich/ Presse & Publikationen