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Tag der Toleranz

16. November

Die Prinzipien der Toleranz wurden in einer Erklärung von UNESCO verfasst und am 16. November 1995 von 185 Mitgliedstaaten unterschrieben.

Die Prinzipien der Toleranz heißen das die „Kulturen, Ausdrucksformen, und Gestaltungsweisen unseres Menschseins in all ihrem Reichtum und Vielfalt“[1] zu respektieren, akzeptieren und anerkennen. Am 16. November feiern wir deswegen jährlich den Tag der Toleranz. Alle zwei Jahre würdigt UNESCO bedeutende Aktivitäten im wissenschaftlichen, künstlerischen, kulturellen und kommunikativen Bereich zur Förderung von Toleranz und Gewaltlosigkeit. Dies ist der UNESCO-Madanjeet-Singh-Preis.

An diesem Tag ist es wichtig sich der Toleranz zu widmen. Das wirksamste Mittel gegen Intoleranz ist Bildung. Egal ob in der Schule oder Privat, sich zu bilden hat große Vorteile, vor allem wenn man sich im soziologischen Sinne weiterbildet – neue Kulturen kennenlernt, sich über Menschenrechte informiert und Gewaltlosigkeit ausübt. Offenheit und Kommunikation helfen dabei andere Perspektiven zu erlernen und nicht nur Überzeugungen oder Kulturen zu akzeptieren, sondern auch anzuerkennen und dadurch zu wissen, wie man sie respektieren kann.

Die Gefahren der Intoleranz sind nicht nur Krieg. Es kann auf kleineren Ebenen zu Gewalt und Hass kommen und Grundfreiheiten in Gefahr bringen. Wie kann Intoleranz aussehen? Man kann Intoleranz erkennen, wenn Leute als „anders“ empfunden werden und sie deswegen nachteilig behandelt – es ist ein Gefühl von Überlegenheit. Darunter fallen auch Vorurteile, da diese eine soziale Gruppe von einer anderen trennen. Intoleranz kann auch das aktive Ablehnen von verschiedenen Kulturen sein und dadurch auch die Gewalt gegen die Beteiligten der Kultur.

„Toleranz ist eine Tugend, die den Frieden ermöglicht.“

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