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HIV & AIDS bekämpfen: Status Quo 2026

Warum der Kampf gegen HIV/AIDS jetzt mehr Unterstützung braucht denn je

Warnsignal aus Rio: Finanzierung bricht weg, Fortschritte drohen verloren zu gehen

Die Internationale AIDS-Konferenz 2026 in Rio de Janeiro hat eine klare Botschaft an die Weltgemeinschaft gesendet: Trotz großer medizinischer Fortschritte ist der Kampf gegen HIV/AIDS noch lange nicht gewonnen. Im Gegenteil, die UNO warnt vor einem regelrechten Wiederaufflammen der weltweiten Epidemie.

Wie die UNO-Organisation UNAIDS zum Konferenzauftakt mitteilte, sind die internationalen Finanzmittel im vergangenen Jahr um 18 Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar gesunken, der niedrigste Stand seit fast zwei Jahrzehnten. Ein Hauptgrund dafür sind Kürzungen durch die USA, die zuvor 75 Prozent der internationalen HIV-Hilfen getragen hatten. Zwar konnten einige Länder den Ausfall der Auslandshilfen durch höhere nationale Ausgaben teilweise abfedern, wodurch die weltweiten Mittel insgesamt nur um sechs Prozent zurückgingen, doch die Folgen sind bereits jetzt spürbar: Allein im vergangenen Jahr infizierten sich rund 1,2 Millionen Menschen neu mit dem Virus.

Ohne erneutes politisches und finanzielles Engagement drohen die hart erkämpften Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte zunichtegemacht zu werden. Damit gerät auch das globale Ziel in Gefahr, Aids bis 2030 als Bedrohung für die öffentliche Gesundheit zu beseitigen.

Prävention bricht in vielen Ländern weg

Besonders betroffen sind Staaten südlich der Sahara, auf die etwa die Hälfte der weltweiten Neuinfektionen entfällt. Dort kamen viele Präventionsprogramme weitgehend zum Erliegen. In Kamerun, Nigeria und Sambia ging die Zahl der Menschen, die eine medikamentöse HIV-Prophylaxe (PrEP) erhalten, laut nationalen Daten um mehr als 50 Prozent zurück.

Diese Entwicklung zeigt, wie fragil die Erfolge der vergangenen Jahre sind und wie schnell sie durch Mittelkürzungen ins Wanken geraten können. Gerade deshalb ist die Arbeit gemeindenaher Gesundheitsprogramme wichtiger denn je. Erfolgreiche HIV-Prävention besteht nicht allein aus medizinischer Versorgung. Sie umfasst Aufklärung, den Abbau von Stigmatisierung, freiwillige Testangebote, Beratung sowie die Unterstützung beim Zugang zu Behandlung.

Der Beitrag von HUMANA People to People

Genau hier setzen die Projekte von HUMANA People to People an. Seit dem Jahr 2000 haben unsere Partnerorganisationen über 29 Millionen Menschen in zwölf Ländern Afrikas und Asiens erreicht. Grundlage dieser Arbeit ist die Philosophie “Total Control of the Epidemic”, kurz TCE: der Überzeugung, dass Menschen sich nur selbst aus der Epidemie befreien können, wenn sie die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit in die Hand nehmen.

In mehreren Ländern des südlichen Afrikas arbeiten unsere Partnerorganisationen eng mit Gemeinden, Gesundheitszentren und lokalen Behörden zusammen. Geschulte Community Health Worker informieren über HIV und andere Infektionskrankheiten, fördern regelmäßige Tests und begleiten Menschen auf ihrem Weg in die medizinische Versorgung. Gleichzeitig stärken sie das Gesundheitswissen in den Gemeinden, insbesondere bei Jugendlichen und besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen.

Bei der AIDS-Konferenz 2026, die unter dem Motto “Rethink. Rebuild. Rise.” steht, war HUMANA People to People mit acht Delegierten aus dem südlichen Afrika, Brasilien und den USA vertreten und brachte eigene Präsentationen sowie ein hochrangiges Side Event gemeinsam mit dem Global Leaders Network ein, bei dem UNAIDS-Exekutivdirektorin Winnie Byanyima als Keynote-Speakerin auftrat. Das zeigt, wie eng die Arbeit vor Ort mit der internationalen Debatte über die Zukunft der HIV-Bekämpfung verbunden ist.

Die Konferenz machte zudem deutlich, dass HIV nicht isoliert betrachtet werden kann. HIV, Tuberkulose, sexuelle Gesundheit und andere Infektionskrankheiten sind eng miteinander verbunden. Deshalb braucht es integrierte Gesundheitsprogramme, die Menschen umfassend begleiten und lokale Gesundheitssysteme langfristig stärken. Dieser Ansatz prägt die Arbeit von HUMANA People to People:

  • Gesundheitsaufklärung,
  • Gemeindearbeit,
  • Prävention und
  • nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit

greifen ineinander, immer gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Denn nachhaltige Veränderungen entstehen nicht von außen, sondern aus den Gemeinden selbst.

Fortschritte sichern statt gefährden

Die vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, dass gemeinsames Handeln wirkt. Millionen Menschen haben heute Zugang zu lebensrettenden Medikamenten, in vielen Regionen konnten HIV-Neuinfektionen deutlich reduziert werden. Die aktuellen Zahlen der UNO zeigen aber auch, wie schnell diese Erfolge wieder verloren gehen können, wenn die Finanzierung wegbricht.

Die Botschaft der AIDS-Konferenz 2026 ist deshalb auch ein Auftrag: Jetzt ist nicht die Zeit, Engagement zurückzufahren, sondern erfolgreiche Programme auszubauen. HUMANA People to People wird diesen Weg gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen vor Ort weitergehen, für einen gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsversorgung, für wirksame HIV-Prävention und für starke Gemeinden, die ihre Zukunft selbst gestalten.

Der Beitrag von HUMANA Österreich

Durch das Sammeln und den Verkauf von Second-Hand-Kleidung werden finanzielle Mittel für Entwicklungsprojekte im Globalen Süden erwirtschaftet. Gleichzeitig ist HUMANA Österreich Teil eines weltweiten Netzwerks von Partnerorganisationen, die ihr Wissen austauschen, voneinander lernen und gemeinsam nachhaltige Lösungen für globale Herausforderungen entwickeln.

So verbindet jedes gespendete und wiederverwendete Kleidungsstück ökologische Nachhaltigkeit mit sozialer Verantwortung und trägt dazu bei, Gesundheits-, Bildungs-, Landwirtschafts- wie auch Dorfentwicklungsprojekte langfristig zu unterstützen.

 

HUMANA-Partnerorganisationen, die Entwicklungsprojekte vor Ort umsetzen

Afrika

ADPP Angola www.adpp-angola.org

Humana People to People Botswana www.hpp-botswana.org

Humana People to People Congo www.hpp-congo.org

ADPP Guiné Bissau www.adpp-gb.org

DAPP Malawi www.adpp-malawi.org

ADPP Mozambique www.adpp-mozambique.org

DAPP Namibia www.dapp-namibia.org

Humana People to People South Africa www.hpp-sa.org

DAPP Zambia www.dappzambia.org

DAPP Zimbabwe www.dapp-zimbabwe.org

 

Asien

HUMANA People to People India www.humana-india.org

HUMANA People to People Laos www.hpp-laos.org

 

Amerika

HUMANA People to People Belize www.humana-belize.org

Associação Humana Povo para Povo Brasil www.humanabrasil.org

Humana Pueblo a Pueblo Ecuador www.humana-ecuador.org

Planet Aid, Inc. www.planetaid.org

 

 

HUMANA-Partnerorganisationen, die durch Sammlung & Verkauf von Second-Hand-Kleidung Entwicklungsprojekte finanzieren

Österreich

Wir: HUMANA People to People – Verein für Entwicklungszusammenarbeit (HUMANA Österreich)

www.humana.at

Dänemark

U-landshjælp fra Folk til Folk – Humana People to People

www.uff.dk

Estland

Ühendus Humana Estonia

www.humanae.ee

Finnland

U-landshjälp från Folk till Folk i Finland sr

www.uff.fi

Frankreich

Humana People to People France

www.humana-france.org

Deutschland

Humana People to People Deutschland e.V.

www.humanapeopletopeople.de

Italien

Humana People to People Italia O.N.L.U.S.

www.humanaitalia.org

Litauen

Humana People to People Baltic

www.humana.lt

Norwegen

U-landshjelp fra Folk til Folk, Norge

www.uffnorge.org

Portugal

Associação Humana

www.humana-portugal.org

Slowenien

Humana d.o.o.

www.humana.si

Spanien

HUMANA Fundación Pueblo para Peublo

www.humana-spain.org

Schweden

HUMANA Sverige Miljö- och Biståndsförening

www.humanasverige.se

United Kingdom

Planet Aid UK Ltd,

www.planetaid-uk.org